Spitzenzündung

 

Kondensatorentladungs-Bolzenschweissen mit Kontakt

 

  • Die Kondensatorbatterie wird auf gewählte Ladespannung geladen.

  • Der Bolzen (mit Zündspitze) wird auf das Werkstück aufgesetzt und durch eine Feder in der Schweisspistole auf das Werkstück gedrückt (Kontakt). Der Stromkreis wird geschlossen.

  • Nach dem Auslösen des Schweissvorgangs lässt der rasch ansteigende Strom die Zündspitze schlagartig schmelzen und zündet damit den Lichtbogen.

  • Bolzen und Werkstück werden angeschmolzen.

  • Der Bolzen wird weiter auf das Blech zu bewegt.

  • Mit dem Auftreffen des Bolzens erlischt der Lichtbogen.

  • Die Schmelzzonen vereinigen sich und erstarren.

  • Die Schweisszeit beträgt ≤ 3 msec.

  • Die empfohlene Blechdicke sollte 1/10 d, aber nicht weniger als 0,5 mm betragen.

Kondensatorentladungs-Bolzenschweissen mit Spalt

 

Das Schweissen mit Spalt unterscheidet sich vom oben beschriebenen Verfahren dadurch, dass der Bolzen vor Schweissbeginn in einem definierten, einstellbaren Abstand (Spalt) vom Werkstück gehalten wird.
Nach dem Auslösen des Schweissvorgangs wird der Bolzen durch eine Feder auf die Blechoberfläche hin beschleunigt.
Bei Auftreffen der Zündspitze auf das Werkstück läuft der Vorgang wie oben beschrieben ab.
Die Schweisszeit beträgt etwa 1 msec; dadurch wird u. a. das Schweißen von Aluminium ohne Schutzgasatmosphäre möglich.
Die empfohlene Blechdicke sollte 1/10 d, aber nicht weniger als 0,5 mm betragen.

Automatisierung MPW 2010
Verfahren Spitzenzuendung

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